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Mein erstes Mal Schnorcheln – und warum ich nicht mehr aufhören will

Mit 52 Jahren habe ich zum ersten Mal geschnorchelt. Und nicht irgendwo – sondern in der Karibik! Was für ein Erlebnis.


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Unter mir ein Farbenmeer: Fische, bunter als jeder Regenbogen, Korallen wie lebendige Skulpturen. Ich tauchte ein in eine andere Welt – still, friedlich, voller Schönheit. Das Wasser umarmte mich sanft, jeder Zug fühlte sich an wie ein Tanz.


Und dann das Highlight: Schildkröten! So majestätisch, so anmutig, dass ich völlig die Umgebung vergass und beinahe zu weit hinausschwamm – gebannt von ihrem ruhigen Gleiten. Zum Glück hatte Michael, unser Bootseigner, immer ein wachsames Auge auf mich. Ein kleiner Reality-Check inmitten der Faszination.


Ich war mit einer Crew unterwegs, die mich zum Schnorcheln überredet hat – allen voran Michael, der Bootseigner. Und ich bin so dankbar, dass ich es gewagt habe. Nach drei Jahren voller Trennung und Dunkelheit fand ich mich plötzlich an diesem paradiesischen Ort wieder. AYOKA, unsere Segelyacht, ist für mich mehr als ein Schiff – sie ist meine Plattform für Mut, Abenteuer und Weitblick. Mit jedem Tag an Bord wachse ich ein Stück über mich hinaus.


Mehr Meer, bitte!

Seitdem lässt mich der Gedanke nicht mehr los: Ich will tiefer eintauchen, einen Tauchschein machen. Die Unterwasserwelt hat mich in ihren Bann gezogen, ich fühle mich angekommen – im Flow.


Also wagte ich den nächsten Schritt: ein Tauchkurs in Zürich. Zwei Meter tief – und dann Panik. Abgebrochen. Doch aufgeben? Kommt nicht infrage. Mit Michael und AYOKA an meiner Seite wage ich einen zweiten Versuch. Vielleicht gelingt es mir, meine Angst hinter mir zu lassen und die Schönheit der Meere ganz zu entdecken.


Über Grenzen gehen

Der Wunsch, meine Komfortzone zu verlassen und die Tiefen des Ozeans zu erforschen, ist stärker als die Angst, die mich manchmal blockiert. Ich stelle mir vor, wie ich eines Tages ohne Zögern abtauche – umgeben von Fischen, getragen von der stillen Magie der Unterwasserwelt.

Michael hat mir gezeigt: Abenteuer beginnen dort, wo Komfortzonen enden. AYOKA gibt mir den Raum dafür – ein sicherer Ort, der mich inspiriert, weiterzugehen, Neues zu wagen und über mich hinauszuwachsen. Ich übe, nehme jeden Atemzug bewusst, gebe mir Zeit. Und vielleicht ist es auch die Gemeinschaft von Tauchbegeisterten, die mich trägt – das Gefühl, Teil von etwas Grösserem zu sein.


Schritt für Schritt ins Blau

Ich freue mich auf den Tag, an dem Panikattacken der Vergangenheit angehören und ich das Meer in seiner ganzen Pracht erleben kann. Bis dahin nehme ich jeden kleinen Fortschritt als Sieg.


Die Welt der Meere wartet auf mich – und ich bin bereit, sie zu entdecken. Schritt für Schritt. Atemzug für Atemzug. Mit AYOKA unter meinen Füssen.






Über die Autorin

Mit Anfang 52 hat sie den Mut gefasst, ihre Komfortzone hinter sich zu lassen und die Welt vom Deck der AYOKA aus neu zu entdecken. Segeln bedeutet für sie nicht nur Reisen, sondern Wachstum: Abenteuer wagen, Ängste überwinden und Momente voller Freiheit sammeln. Beim ersten Schnorcheln in der Karibik war sie so fasziniert von den Schildkröten, dass sie fast aufs offene Meer hinausgeschwommen wäre – zum Glück immer mit Michael als wachsames Auge in der Nähe. Ob Tauchkurs oder neuer Segeltörn: Für sie beginnt das Leben dort, wo die Komfortzone endet.

 
 
 

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